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Begriff Definition
Fissurenversiegelung
Zahnfissuren sind kleine Furchen oder Grübchen auf den Kauflächen der Backenzähne, die zwischen den Höckern des Zahnes verlaufen. Jeder Backenzahn weist in der Regel eine Längsfissur auf, von der mehrere Querfissuren abgehen. Höcker und Fissuren sind wichtig, um die Nahrung mit den Zähnen möglichst fein zerkauen zu können, allerdings ist dieses Relief für die Mundhygiene problematisch. Denn in den Längs- und Querfissuren auf der Zahnoberfläche können sich leicht Kariesbakterien ansiedeln, die von der Zahnbürste nur schwer vollständig entfernt werden können. Denn oft sind die tiefsten Stellen der Fissuren schmaler als der Durchmesser der Borsten, so dass bakterieller Zahnbelag dort nicht im Rahmen der täglichen Mundpflege entfernt werden kann. Erschwerend kommt hinzu, dass hinter dem so genannten Fissureneingang oft noch bis zu einem Millimeter Platz ist, bis der Fissurengrund auf der Zahnoberfläche erreicht wird.
Fluoridierung / Versiegelung
Der wirkungsvollste Schutz gegen Karies ist die lokale Fluoridierung (ggf. über Fluoridierungsschiene – kostet ca. 270 €) sowie die Versiegelung von kariesfreien Zahnfissuren bei Kindern und Erwachsenen (alle 2-3 Jahre). GKV Einschränkung: keine Fissurenversiegelung der kleinen Backenzähne (4er und 5er, betrifft also 8 Zähne), die GKV zahlt nur für die hinteren 6er und 7er Backenzähne. Bei Kindern (6. bis 18. Lebensjahr) zahlt die GKV noch 2x / Jahr (4x bei hohem Kariesrisiko) einfache prophylaktische Maßnahmen und einmal pro Jahr für Zahnsteinentfernung. In diesem Leistungsbaustein werden Flurodierungen/Versiegelungen erstattet, die über die gesetzliche Leistung hinausgehen.
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Ihre Ansprechpartnerin

Jessica Demel

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